Chorreise nach Arbon

Chorreise nach Arbon vom Sonntag, 17. Mai 2009

[Bericht: Petra Neher / Foto: Joe Filippi]

 

Noch ein wenig müde aber trotzdem gut gelaunt stiegen wir am Sonntagmorgen früh in den Car und fuhren los Richtung Arbon. Dass statt einem Kaffee-Halt Kaffee und Gipfeli im Car serviert wurden, kam dem einen oder anderen sicher sehr entgegen, da wir sonst noch früher hätten aufstehen müssen. Pünktlich um halb neun kamen wir dann bei der katholischen Kirche St. Martin in Arbon an, wo wir sogleich mit der Vorprobe begannen. Die Akustik und der Klang waren überwältigend. Alle waren sehr konzentriert und so kamen wir zügig vorwärts. Ein Punkt, den Trevor bemängelte, war ein "S" beim Ave Maria, das nicht alle zur gleichen Zeit sangen. Dass Trevor dieses "S" jeweils am lautesten aussprach, dies aber nicht bemerkte, amüsierte natürlich den ganzen Chor. Trevor war dann doch zufrieden mit uns und wir konnten die Zeit bis zur Messe noch nutzen, um etwas zu trinken oder um die Sonne und den Ausblick auf den See zu geniessen.

Zu Beginn des Gottesdienstes wurden wir von einem einzigartigen Orgelspiel des Organisten Herr Hubov überrascht. Er begleitete auch die anderen Lieder sehr originell. Ebenso erstaunt waren wir von Pfarrer Koledoye, der mit seiner sympathischen Art den Gottesdienst sehr lebendig gestaltete. Wir gaben unser Bestes und ernteten dafür Applaus und ebenfalls ein grosses Lob von Trevor. Nach dem Gottesdienst gab es dann noch ein Gruppenfoto und die verbleibende Zeit nutzten wir für eine Erfrischung im Restaurant oder einen kurzen Spaziergang am See.

 

Kurz nach zwölf Uhr ging es dann weiter Richtung Rorschach, wo wir wenig später mit dem Kursschiff ablegten. Auf der Fahrt über den Bodensee hatten wir genügend Zeit um zu plaudern, und es wurde uns ein feines Mittagessen serviert. In Kreuzlingen angekommen genossen wir beim kurzen Spaziergang zum Car das herrliche Wetter. Unsere Fahrt führte uns durch das schöne Appenzellerland. Nach einem kleinen Umweg trafen wir dann doch noch in Tufertschwil ein, wo wir uns im Restaurant Rössli noch einmal für den Rückweg stärkten. Nach einem langen aber schönen Tag waren wir gegen halb sieben wieder zu Hause.

 

Da uns während den Proben keine Zeit zum Plaudern bleibt, gibt ein solcher Anlass Gelegenheit, mehr über andere Chormitglieder zu erfahren und so die Leute besser kennen zu lernen.